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Landwirtschaftliche Familienbetriebe stärken!

Der heutige Tag stand im Zeichen der regionalen Landwirtschaft. Auf meine Einladung hin, besuchte ich gemeinsam mit Torsten Weil (DIE LINKE.), dem Thüringer Staatssekretär für Landwirtschaft und der landwirtschaftspolitischen Sprecherin der LINKEN im Thüringer Landtag, Marit Wagler den „Nicklas‘ Hof“ in Herbsleben.

Ein klassischer Familienbetrieb, der Spargel und Getreide anbaut und eine Alternative  zu den weiteren Spargelanbauern aus dem Umland bietet. Für meinen Heimatort hat der Hof noch eine wichtige kulturelle Rolle, da dort regelmäßig Lesungen oder auch Kabarett-Aufführungen stattfinden.

Gemeinsam kamen wir in das Gespräch über die derzeitige Situation in der Landwirtschaft. Auch an den kleinen Betrieben sind die Auswirkungen der immer noch andauernden Corona-Pandemie nicht spurlos vorbei gezogen. So wie viele andere ist auch der „Nicklas‘ Hof“  bei der Bewirtschaftung der Felder auf die Unterstützung von saisonalen Arbeitskräften angewiesen. Im Gegensatz zu anderen landwirtschaftlichen Betrieben sind diese gut untergebracht und Teil des Lebens auf dem Hof.

Aber auch die Extremwetterlagen zeigen ihre negativen Auswirkungen. Auch wenn die Landwirtschaft oft versuche die Grenzen der Natur zu überwinden, gebe sie doch den Takt vor, wie Frau Nicklas deutlich machte. Marit Wagler machte klar, dass das Problem unter anderem sei, dass die derzeitigen öffentlichen Förderungen für die Landwirtschaft nicht auf diese Lagen ausgelegt sind. Hier besteht ein akuter Nachholbedarf.

Ein weiteres Problem ist der regelrechte „Ausverkauf“ des ländlichen Raumes. Große Investoren aus der Landwirtschaft, aber auch aus dem Finanzbereich, versuchen mehr und mehr Ackerland in unserer Region zu erwerben. Sie treiben die Preise nach oben und kleine landwirtschaftliche Betriebe können kaum mithalten. Hinzu kommt der bürokratische Aufwand, der zu leisten ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. In der Folge haben es die kleinen Betriebe schwer mit den großen Playern mitzuhalten. Die Landwirtschaft in kleinen Betrieben ist Thüringer Kulturgut und muss noch stärker in den Blickpunkt der Bevölkerung und der Politik genommen werden. Der erste Schritt dahin ist mit dem heutigen Besuch getan.

Ich wünschen Familie Niklas alles Gute für die Zukunft, auch dass der Familienbetrieb durch die Unternehmensnachfolge in den kommenden Jahren durch die Söhne gut gelingt und weiterhin meinen Heimatort bereichert.


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