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Cordula Eger

Kreisfeuerwehrverband Unstrut-Hainich-Kreis

Gestern und heute war ich zum Treffen der Feuerwehrfrauen und Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes eingeladen. Ich danke dem Vorsitzenden Heinrich Goldmann und den Vorstandsmitgliedern für die engagierte Arbeit der letzten Jahre und wünsche für die Zukunft alles Gute!

Mehr zum Grußwort auf meiner Internetseite.

 

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden, werte Gäste Vielen Dank für die Einladung zur heutigen Delegiertenversammlung. Als Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Vertreterin für unsere Region ist mir die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren besonders wichtig, da sie eine zentrale Säule für die öffentliche Sicherheit in unserem Landkreis darstellt und die Menschen sich auf sie verlassen können. Die enorme Leistung der Feuerwehrangehörigen, grade der vielen Freiwilligen, welche egal zu welchen Zeiten, neben der Erwerbsarbeit, neben der Familien, den eigenen privaten Herausforderungen tagtäglich für die Sicherheit der Menschen im Einsatz sind, können weder Gesellschaft noch Politik auch nur im Ansatz angemessen honorieren oder aufwiegen. Die für viele Menschen in unserer Region als vermeintliche „Selbstverständlichkeit“ empfundene Sicherheit kann vor allem nur deswegen funktionieren, weil Menschen – wie sie - ehrenamtlich Kraft und Zeit investieren und dabei nicht selten ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen. Umso mehr kann ich nachvollziehen, dass auch Feuerwehrkräfte in unserer Region genervt davon sind, dass nicht alle ausbildungswilligen Feuerwehrleute einen Lehrgang im gewünschten Umfang besuchen können, besonders, weil die Motivation und die Bereitschaft da ist und schlicht die Ressourcen im erforderlichen Rahmen nicht zur Verfügung stehen. Ich habe die öffentliche Kritik zum Mangel an Ausbildungsplätzen an der Landesfeuerwehrschule mit Interesse zur Kenntnis genommen und bin ganz bei Ihnen, dass es nicht gut ist, wenn nur ein Ausbildungsplatz im Jahr 2021 für den ganzen Landkreis zur Verfügung stand! Nach dem es vor Jahren das Problem an der Landesfeuerwehrschule gab, dass Hunderte Lehrgangsteilnehmer nach zuerst erfolgten Zusagen dann wieder Absagen erhielten, hat meine Fraktion bereits eine Reihe an Maßnahmen im rot-rot-grünen Bündnis ergriffen. So wurden in Bad Köstritz sukzessive neue Stellen geschaffen, allein seit Regierungsbeginn konnten wir diese um 50% erhöhen, während Demografie bedingt andere Verwaltungsstrukturen, Ämter und Behörden Personal einsparen und zusätzliche Gelder für nebenamtliche Lehrkräfte eingestellt – um nur einige Beispiele zu nennen, Unser Anliegen ist es, dass noch offene Stellen zügig besetzt werden. Hierzu haben sich unsere Fachabgeordneten erst Ende April dieses Jahres im Innen- und Kommunalausschuss ein Bild über aktuelle Fortschritte im Besetzungsprozess machen können. Wie uns das Innenministerium mitteilte, seien zuletzt auch maßgeblich die Bauarbeiten auf dem Gelände und die Corona-bedingten Einschränkungen an der Schule, Ursachen dafür gewesen, dass es zu einer Begrenzung kam. Als milderes, vorübergehendes Mittel sind die Begrenzungen daher weniger einschneidend als Absagen bereits zugesagter Lehrgänge in großem Umfang, gleichwohl können diese allenfalls nur ein Provisorium darstellen und nicht zur Selbstverständlichkeit werden. Auch der Standort Bad Köstritz, der jahrzehntelang einem Investitionsstau unterlag wird nun nach und nach bmodernisiert und wir fördern diese im Millionenbereich. Allein die Umsetzungsdauer ist auch für uns bisher alles andere als befriedigend. Unsere Fraktion wirbt dafür, dass zusätzliche Lehrgangsangebote noch in diesem Jahr in Bad Köstritz geschaffen werden und gegenwärtig befinden wir uns im Innenausschuss dabei, an unterschiedlichen Stellschrauben weitere Verbesserungen zu prüfen und vorzubereiten. Dort befassen wir uns auch mit Fragen von Kooperationsformen, Alarmierungsstrukturen, Nachwuchsgewinnung und Entlastung durch Digitalisierung. Im Haushalt 2022 hatten wir dazu bereits Gelder für die Errichtung einer Plattform für elektronische Aus- und Fortbildung eingestellt und wollen auch diesen Weg weiter verstärken. Weitere Fachgespräche mit Vertretern unserer Fraktion und der Leitung der Schule über Weiterentwicklungen am Ausbildungsangebot und Ausbildungsstandort werden derzeit vorbereitet. Ich kann Ihnen versichern, dass unsere Fraktion voll und ganz hinter den Einsatzkräften der Feuerwehren im Unstrut-Hainich Kreis steht und wir bestrebt sind jederzeit für bestmögliche Arbeits- und Ausbildungsbedingungen einzutreten. Ganz besonders freut mich, dass die Zahl der Mitglieder in den Jugendfeuerwehren im UH stetig steigt. Wie Sie wissen, bin ich regelmäßig im Kontakt mit dem Kreisjugendfeuerwehr-Verband im Landkreis und besuche die Jugendfeuerwehren sehr gern, denn der gegenseitige Austausch, sowie die finanzielle Unterstützung sind mir sehr wichtig. Gerade bei den jungen Menschen liegt ein Dreh- und Angelpunkt, sie insbesondere auch in die Einsatzabteilungen zu überführen, darum haben wir auch die Jugendpauschale vor zwei Jahren erhöht und gesetzlich verankert sowie den Festbetrag zur Förderung von LKW-Führerscheinen auf 1.600 Euro verdoppelt Herzlich bedanke möchte ich mich für die herausragende Arbeit von Heinrich Goldmann als Vorsitzenden und den Mitgliedern des Vorstandes. Nicht versäumen möchte ich, meinen persönlichen Dank dafür auszusprechen, dass viele von Ihnen in den Feuerwehrvereinen und auch der Kreisjugendfeuerwehrverband den aus der Ukraine Geflüchteten spontan und sehr gut organisiert geholfen haben, Transporte und Spendenaktionen ins Leben gerufen haben und damit wertvolle humanitäre Hilfe für diese Menschen in ihrer schlimmen Notlage angeboten haben. Stellvertretend bedanke ich mich bei Ihnen für die Arbeit der rund 1.900 im aktiven Einsatzdienst befindlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren vor Ort. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie immer wieder ihr eigenes Leben und ihre Gesundheit für uns alle riskieren - dem können wir gar nicht Genug Anerkennung zollen. Sie können sich auf uns verlassen, dass wir ihnen politisch da wo immer es geht den Rücken stärken. Ich wünsche eine gute Ergebnisse bei der Wahl und dem neuen Vorstand viele Erfolg.


Wahlkreisbüro Mühlhausen

Görmarstraße 27, 99974 Mühlhausen
Tel.: 0176 - 32898578
Email: wkb.eger@gmail.com
www.cordula-eger.de

Öffnungszeiten:
Do. 10.00 - 16.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Mitarbeiterin: Gabriele Méresse

 

Wahlkreisbüro Bad Langensalza

Kornmarkt 13, 99947 Bad Langensalza
Tel.: 03603 - 8101963
Email: wkb.eger@gmail.com
www.cordula-eger.de

Öffnungszeiten:
Di. 12.00 – 17.00 Uhr  
Mi. 09.00 – 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Mitarbeiterin: Gabriele Méresse


Cordula Eger

Kreisfeuerwehrverband Unstrut-Hainich-Kreis

Gestern und heute war ich zum Treffen der Feuerwehrfrauen und Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes eingeladen. Ich danke dem Vorsitzenden Heinrich Goldmann und den Vorstandsmitgliedern für die engagierte Arbeit der letzten Jahre und wünsche für die Zukunft alles Gute!

Mehr zum Grußwort auf meiner Internetseite.

 

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden, werte Gäste Vielen Dank für die Einladung zur heutigen Delegiertenversammlung. Als Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Vertreterin für unsere Region ist mir die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren besonders wichtig, da sie eine zentrale Säule für die öffentliche Sicherheit in unserem Landkreis darstellt und die Menschen sich auf sie verlassen können. Die enorme Leistung der Feuerwehrangehörigen, grade der vielen Freiwilligen, welche egal zu welchen Zeiten, neben der Erwerbsarbeit, neben der Familien, den eigenen privaten Herausforderungen tagtäglich für die Sicherheit der Menschen im Einsatz sind, können weder Gesellschaft noch Politik auch nur im Ansatz angemessen honorieren oder aufwiegen. Die für viele Menschen in unserer Region als vermeintliche „Selbstverständlichkeit“ empfundene Sicherheit kann vor allem nur deswegen funktionieren, weil Menschen – wie sie - ehrenamtlich Kraft und Zeit investieren und dabei nicht selten ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen. Umso mehr kann ich nachvollziehen, dass auch Feuerwehrkräfte in unserer Region genervt davon sind, dass nicht alle ausbildungswilligen Feuerwehrleute einen Lehrgang im gewünschten Umfang besuchen können, besonders, weil die Motivation und die Bereitschaft da ist und schlicht die Ressourcen im erforderlichen Rahmen nicht zur Verfügung stehen. Ich habe die öffentliche Kritik zum Mangel an Ausbildungsplätzen an der Landesfeuerwehrschule mit Interesse zur Kenntnis genommen und bin ganz bei Ihnen, dass es nicht gut ist, wenn nur ein Ausbildungsplatz im Jahr 2021 für den ganzen Landkreis zur Verfügung stand! Nach dem es vor Jahren das Problem an der Landesfeuerwehrschule gab, dass Hunderte Lehrgangsteilnehmer nach zuerst erfolgten Zusagen dann wieder Absagen erhielten, hat meine Fraktion bereits eine Reihe an Maßnahmen im rot-rot-grünen Bündnis ergriffen. So wurden in Bad Köstritz sukzessive neue Stellen geschaffen, allein seit Regierungsbeginn konnten wir diese um 50% erhöhen, während Demografie bedingt andere Verwaltungsstrukturen, Ämter und Behörden Personal einsparen und zusätzliche Gelder für nebenamtliche Lehrkräfte eingestellt – um nur einige Beispiele zu nennen, Unser Anliegen ist es, dass noch offene Stellen zügig besetzt werden. Hierzu haben sich unsere Fachabgeordneten erst Ende April dieses Jahres im Innen- und Kommunalausschuss ein Bild über aktuelle Fortschritte im Besetzungsprozess machen können. Wie uns das Innenministerium mitteilte, seien zuletzt auch maßgeblich die Bauarbeiten auf dem Gelände und die Corona-bedingten Einschränkungen an der Schule, Ursachen dafür gewesen, dass es zu einer Begrenzung kam. Als milderes, vorübergehendes Mittel sind die Begrenzungen daher weniger einschneidend als Absagen bereits zugesagter Lehrgänge in großem Umfang, gleichwohl können diese allenfalls nur ein Provisorium darstellen und nicht zur Selbstverständlichkeit werden. Auch der Standort Bad Köstritz, der jahrzehntelang einem Investitionsstau unterlag wird nun nach und nach bmodernisiert und wir fördern diese im Millionenbereich. Allein die Umsetzungsdauer ist auch für uns bisher alles andere als befriedigend. Unsere Fraktion wirbt dafür, dass zusätzliche Lehrgangsangebote noch in diesem Jahr in Bad Köstritz geschaffen werden und gegenwärtig befinden wir uns im Innenausschuss dabei, an unterschiedlichen Stellschrauben weitere Verbesserungen zu prüfen und vorzubereiten. Dort befassen wir uns auch mit Fragen von Kooperationsformen, Alarmierungsstrukturen, Nachwuchsgewinnung und Entlastung durch Digitalisierung. Im Haushalt 2022 hatten wir dazu bereits Gelder für die Errichtung einer Plattform für elektronische Aus- und Fortbildung eingestellt und wollen auch diesen Weg weiter verstärken. Weitere Fachgespräche mit Vertretern unserer Fraktion und der Leitung der Schule über Weiterentwicklungen am Ausbildungsangebot und Ausbildungsstandort werden derzeit vorbereitet. Ich kann Ihnen versichern, dass unsere Fraktion voll und ganz hinter den Einsatzkräften der Feuerwehren im Unstrut-Hainich Kreis steht und wir bestrebt sind jederzeit für bestmögliche Arbeits- und Ausbildungsbedingungen einzutreten. Ganz besonders freut mich, dass die Zahl der Mitglieder in den Jugendfeuerwehren im UH stetig steigt. Wie Sie wissen, bin ich regelmäßig im Kontakt mit dem Kreisjugendfeuerwehr-Verband im Landkreis und besuche die Jugendfeuerwehren sehr gern, denn der gegenseitige Austausch, sowie die finanzielle Unterstützung sind mir sehr wichtig. Gerade bei den jungen Menschen liegt ein Dreh- und Angelpunkt, sie insbesondere auch in die Einsatzabteilungen zu überführen, darum haben wir auch die Jugendpauschale vor zwei Jahren erhöht und gesetzlich verankert sowie den Festbetrag zur Förderung von LKW-Führerscheinen auf 1.600 Euro verdoppelt Herzlich bedanke möchte ich mich für die herausragende Arbeit von Heinrich Goldmann als Vorsitzenden und den Mitgliedern des Vorstandes. Nicht versäumen möchte ich, meinen persönlichen Dank dafür auszusprechen, dass viele von Ihnen in den Feuerwehrvereinen und auch der Kreisjugendfeuerwehrverband den aus der Ukraine Geflüchteten spontan und sehr gut organisiert geholfen haben, Transporte und Spendenaktionen ins Leben gerufen haben und damit wertvolle humanitäre Hilfe für diese Menschen in ihrer schlimmen Notlage angeboten haben. Stellvertretend bedanke ich mich bei Ihnen für die Arbeit der rund 1.900 im aktiven Einsatzdienst befindlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren vor Ort. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie immer wieder ihr eigenes Leben und ihre Gesundheit für uns alle riskieren - dem können wir gar nicht Genug Anerkennung zollen. Sie können sich auf uns verlassen, dass wir ihnen politisch da wo immer es geht den Rücken stärken. Ich wünsche eine gute Ergebnisse bei der Wahl und dem neuen Vorstand viele Erfolg.