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Die Probleme der Landwirtschaft ernst nehmen!

Der zweite Teil meiner gestrigen Tour führte mich zur Agrargenossenschaft nach Großengottern, die zu den größten Landwirtschaftsbetrieben des Unstrut-Hainich-Kreises gehören. Knapp 300 Eigentümer sind Teil der Genossenschaft und leisten damit ihren Beitrag.

In einer größeren Runde stellte sich die Agrargenossenschaft vor und kam mit Staatssekretär Weil, der landwirtschaftpolitischen Sprecherin Wagler und mir ins Gespräch. Wichtige Themen waren unter anderem die Zukunft der Agrarförderung, aber auch die Probleme mit Wildschweinen aus dem nahe gelegenen Hainich. Der regionalen Landwirtschaft drohe der Ausverkauf an große Unternehmen aus dem Landwirtschafts- und dem Finanzbereich. Sie treiben nicht nur die Bodenpreise nach oben, sondern können sich auch im Preiskampf bei den Lebensmitteln besser behaupten. Da die kleineren Unternehmen dabei nur schwer mithalten können, müsse alles dafür getan werden, damit die Tierwirtschaft im Thüringer Becken weiterhin Bestand haben kann.

Der Vorsitzende der Agrargenossenschaft Eckhardt Meyer zeigte sich besonders entrüstet über die Werbung der Supermarktketten. „Billig für Lebensmittel zu verwenden, erachte ich für unethisch und unanständig!“ Er richte eine Bitte an den Staatssekretär und an uns Abgeordnete, dass wir uns im Bundesrat dafür stark machen sollen, dass dieser Begriff im Zusammenhang mit Lebensmitteln nicht mehr verwendet werden soll. Der Preiskampf in der Lebensmittelindustrie ist in meinen Augen auch ein großes Problem, da darunter vor allem auch die Qualität der Lebensmittel leidet. Regionale Produzenten müssen auch die Chance bekommen, ihre Produkte in den großen Lebensmittelketten verkaufen zu können und ihre Absatzmöglichkeiten damit zu verbessern. Es ist wichtig, die regionalen Anbieter bzw. landwirtschaftlichen Betriebe zu erhalten, da sie entscheidend zur regionalen Identität des ländlichen Unstrut-Hainich-Kreises beitragen.

Weiterhin bereitete der Bau der Umgehungsstraße um Mühlhausen, Höngeda, Großengottern und Seebach sorgen. Sie soll zu großen Teilen durch die landwirtschaftlichen Flächen der Agrargenossenschaft führen. Deshalb müssen jetzt Lösungen für mögliche Ausgleichflächen gefunden werden. Zum Abschluss fuhren wir gemeinsam zur Milchviehanalage in Seebach mit knapp 1.000 Kühen. Es war schön zu sehen, mit welcher Hingabe sich dort den Tieren angenommen wird.
Unser Ziel muss und wird es sein, dass Genossenschaftsbetriebe stabil bleiben und nicht in ihrer Existenz bedroht werden. Daher ist es wichtig, miteinander zu reden und die Probleme gemeinsam  zu lösen. Der erste Schritt ist getan!


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